Über mich

 

Geboren am 5. August 1957 in Köln, verbrachte ich die ersten sechs Jahre meines Lebens in Düsseldorf-Lohausen. Eigentlich aufgewachsen bin ich aber in Aachen, wo ich zunächst die Grundschule Erzbergerallee und danach das Einhard-Gymnasium in Burtscheid besuchte. Nach dem Abitur 1979 studierte ich Medienpädagogik mit dem Schwerpunkt audiovisuelle Medien an der RWTH Aachen und der Friedrich-Wilhelms-Unversität Bonn - abgeschlossen mit Diplom.

Mein Geld verdiente ich damals - neben den üblichen Studentenjobs als Postbote, Paketfahrer oder Packer - als Honorarkraft in der außerschulischen Jugendbildung und als studentische Hilfskraft am Medienzentrum der Fakultät. Mit dem zweiten Job konnte ich mein Studium mit medienpraktischen Erfahrungen deutlich erweitern. Hier kam auch der Kontakt für meine erste Tätigkeit nach dem Studium zustande.

Als wissenschaftliche Hilfskraft untersuchte ich im Rahmen eines DFG-Sonderforschungsbereiches an der RWTH und später an der Universität-GH-Siegen Literaturverfilmungen für das Fernsehen.

Da ich keine realistische Chance auf eine Zukunft an der Hochschule sah, entschloss ich mich 1988 zu einem radikalen Schnitt: ich fing in einem Rohrwerk als angelernter Werkstoff- und Qualitätsprüfer an. In einem (fast schon klassischen) Dreischritt kam ich von der Qualitätsprüfung über die Sicherungsverfahren von Qualität zu Managementsystemen. Die fachlichen Grundlagen unterlegte ich durch ein Fernstudium zum Diplom-Qualitätstechniker an der Technischen Fachhochschule in Berlin.

Als Leiter Qualitätswesen eines Klebebandveredlers entwickelte und strukturierte ich die Prüfverfahren des Labors und führte im Unternehmen ein normgerechtes Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO und der damals gültigen AFERA-Norm des Verbands der europäischen Klebebandhersteller ein.

Die Einführung teilautonomer Arbeitsgruppen mit entsprechenden Arbeitszeitmodellen und die Begleitung betrieblicher Mitarbeiter zu Change Agents waren meine Aufgaben in den folgenden Jahren. Daneben durfte ich mich mit dem Aufbau und der Einrichtung eines Studios für Computer-based Training auseinandersetzen.

Seit Januar 2000 bin ich Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG, bis zum Juli letzten Jahres schwerpunktmäßig beauftragt mit der Weiterentwicklung von Managementsystemen zu Arbeitsschutz und betrieblicher Sicherheit.

Im Moment scheint wieder ein radikaler Schnitt anzustehen: seit August letzten Jahres bin ich auf der Suche nach neuen Aufgaben - und habe angefangen, mich wieder auf die Facetten zu besinnen, die mir wirklich am Herzen liegen: Stimme, Klänge, Bilder, Musik...

Studio Gerosa - Stimme, Klänge, Bilder, Musik 0